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Projekt zum ultraschnellen Laden von Elektrofahrzeugen offiziell gestartet

Mit einer feierlichen Unterzeichnung startete in den Räumlichkeiten der Innovation and Networks Executive Agency (INEA) in Brüssel offiziell das Ultra-E-Projekt, ein Schlüsselprojekt zum Ultra-Schnellladen von Elektrofahrzeugen. Ultra-E, das von der Connecting Europe Facility (CEF) der Europäischen Union mit 6,5 Millionen Euro kofinanziert wird, ist ein weiterer Meilenstein für eine kundenfreundliche und grenzüberschreitende Elektromobilität in Europa.

Geplant ist ein Netzwerk von 25 Ultra-Schnellladestationen mit einer Ladeleistung von bis zu 350 kW entlang von TEN-T Netzwerk-Korridoren in Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden zu errichten. Die durchschnittliche Batterieladezeit reduziert sich dabei von 1,5 Stunden auf nur 20 Minuten für 300 km. Von Amsterdam über Brüssel und München nach Wien und Graz werden die ultraschnellen Ladestationen in einer Entfernung von 120-150 km aufgestellt. Hubject vernetzt dabei die neue Generation von Ladestationen über seine eRoaming-Plattform und ermöglicht so das kundenfreundliche und ultraschnelle Laden von Elektrofahrzeugen im intercharge-Netzwerk.

Das Ultra-E-Projekt bringt die Kenntnisse und Erfahrungen wichtiger Akteure der Elektromobilitätsbranche zusammen, neben der Hubject GmbH sind unter anderem BMW AG, Audi AG und Allego beteiligt. Ultra-E steht für einen offenen Zugang sowie einen Marktplatz für innovative Services und ermöglicht Langstrecken- und grenzüberschreitende Elektromobilität. Das Projekt ist der erste Schritt zu einem vollständigen, europaweiten Ausbau eines Ultra-Schnellladenetzwerks für Langstrecken-Elektroautos, die ab 2018 auf den Markt kommen werden.

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